Medienkrise und kein Ende??
Die Süddeutsche berichtet heute von Entlassungen, und Jakob Augstein singt in der Frankfurter Rundschau bereits das Requiem auf die Printmedien. Wo wird das enden? Oder, präziser gefragt: Wird das überhaupt mal enden? Wer sich mit den Zahlen (sic!) in der Musik-Industrie befasst, mag nichts Gutes ahnen…

Mittwoch, 10. Juni 2009 14:37
Der verlinkte Artikel zur Musikwirtschaft ist mal wieder halb wahr: Natürlich geben die Menschen auch für andere Unterhaltungsmedien Geld aus als für Musik – aber warum? U.a., weil sie für Musik ja nicht zahlen müssen, die können sie ja “irgendwo” kopieren. Ich bin sicher, dass Musikverkäufe höher wären, wenn man gar nicht kopieren könnte.
Freitag, 12. Juni 2009 13:06
Aber gar nicht kopieren ist nun mal auch keine Lösung. Da sind große Online-Läden wie von Apple das derzeit wohl trotz allem bessere Geschäftsmodell. Leuten, die CDs kaufen wollen, müsste man eben spezielle Anreize bieten. Vorteile, die “Downloader” nicht haben (können). Z.B. ein gescheites Booklet und nicht nur zwei Seiten, oftmals noch ohne Liedtexte (die ich mir dann im Internet raussuchen muss)…