Womit kann christliche Publizistik noch verdienen?
Über einen Insolvenzantrag der Johannis-Druckerei berichtet idea. Zwar bleibt (zumindest mir) zunöchst unklar, inwieweit das offiziell auch für den Johannis-Verlag gilt. Aber der kann sich eigentlich nicht in bester Verfassung befinden, wenn eine andere Organisation des Hauses Johannis insolvent wird.
Über die Gründe will ich nicht spekulieren, aber merkwürdigist es, hat Johannis es in den letzten Jahren doch vermocht, eine Reihe von Top-Autoren an Land zu ziehen: Peter Hahne, Erwin Teufel, Markus Spieker. Dass dies nicht ausgereicht hat, ist auf den ersten Blick unverständlich. Eine Möglichkeit zum schnellen Reichwerden war christliche Publizistik ja nie (und soll es auch nicht sein), aber etwas mehr Fortune hätte ich den Akteuren schon gewünscht.

Donnerstag, 20. Mai 2010 11:30
Zur rechtlichen Klarstellung: Die Firma Johannis Verlag gibt es nicht. Der Betrieb St. Johannis Druckerei C. Schweickhardt Gmbh vereint drei getrennt auf ihren jeweiligen Märkten auftretende Abteilungen: den Johannis Verlag, den Verlag SKV-Edition und die Druckerei. Eine Insolvenz der Firma St. Johannis Druckerei GmbH betrifft also immer alle zum Gesamtbetrieb gehörenden Einheiten.
Mittwoch, 26. Mai 2010 20:02
Ist Markus Spieker auch ein Bestseller gelungen? Ich kenne kaum jemanden, der Markus Spieker kennt…