Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Zukunft der Medien – Medien ohne Zukunft?

Dienstag, 19. Oktober 2010 16:08

Neues von der Medienkrise: Das Netz – sic – ist voll mit Berichten, wie gut oder schlecht es medienmäßig morgen oder spätestens übermorgen wird. Doch schaut selbst:

We thought the internet was killing print. But it isn’t

Werbekuchen an der Würstchenbude

23 Thesen zur Zukunft der Medien

Print Isn’t dead

Und nicht zuletzt das leidige Thema Geldverdienen: “Was mit Medien! Das digitale Lumpenproletariat

Bin auf Kommentare gespannt…

Thema: Allgemein, Medienkrise | Kommentare (0) | Autor:

Erinnerung: Medienforum Mittweida

Montag, 4. Oktober 2010 22:03

Quelle: www.medienforum-mittweida.deBeim Medienforum Mittweida werden in diesem Jahr tolle Referenten aus der gesamten Medienbrache erwartet. Daher jetzt informieren und anmelden: http://mf2010.medien-mittweida.de.

Bei der Suche nach einer Unterkunft ist dir Markus behilflich (mbender@hs-mittweida.de).

Der Seismograph der Medienbranche

Vom 11. bis 13. Oktober diskutieren rund 70 Medienexperten auf dem Medienforum Mittweida in insgesamt über 30 Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops über die neuen Trends und Entwicklungen der Medienbranche. Die Bandbreite der Themen reicht dabei von Qualitätsjournalismus über neue Fernsehformate bis hin zu virtuellen Identitäten.

Der mit der ersten deutschen interaktiven Spielfilmproduktion “filmtrip.de” bekannt gewordene und mit dem HORIZONT-Award ausgezeichnete Tino Kreßner eröffnet am 11. Oktober 2010 um 9 Uhr gemeinsam mit Medien-Professor Hendrik Speck, World-of-Warcraft-Profispieler Peter Böhnke, Christian Walther von Schach&Matt und Web 2.0-Showmaster Rob Vegas mit dem Podium über virtuelle Identitäten und die Auswirkungen von Realitätsverschleierungen den Kongress. Zeitgleich erklärt der weltweit erste iPad-Besitzer Richard Gutjahr, wie und warum Apple, Google und Co. ihre Marktherrschaft weiter ausbauen.

Nach dem Mittag debattiert die diesjährige Schirmherrin Nina Ruge gemeinsam mit der ehemaligen Tagesthemen-Moderatorin Barbara Dickmann, RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel und ARD-Programmdirektor Volker Herres über die aktuelle Situation des deutschen Journalismus. Autor Josef-Otto Freudenreich und Chefreporter des Investigativ-Reporterteams der WELT-Gruppe Jörg Eigendorf komplettieren das Podium, welches der These “Qualitätsjournalismus ist out” nachgeht und die Auswirkungen von Wirtschaftskrise, Internet und Personalmangel auf die Medienbranche erläutert.

Neben medienkritischen Veranstaltungen wie dem Gespräch mit Barbara Dickmann über die die gefälschten Hitler-Tagebücher im Vorfeld der Qualitätsjournalismus-Runde (11. Oktober, 11 Uhr) widmet sich der studentisch organisierte Medienkongress auch den Chancen und Möglichkeiten der neuen Medien. Nach einem Eingangsplädoyer von Staatsminister Dr. Johannes Beermann diskutieren Bernhard Ziesch (Geschäftsführer Domowina – Bund Lausitzer Sorben e.V.), Benedikt Dyrlich (Chefredakteur “Serbske Nowiny”) und Tilman Zülch (Präsident Gesellschaft für bedrohte Völker International) auf dem Podium “Nationale Minderheiten in den Medien” am Dienstagnachmittag. Ab 17.30 Uhr soll am Beispiel der Sorben erörtert werden, wie (neue) Medien dazu beitragen können, eine Kultur zu bewahren und auszubauen.

Katrin Löschburg (Geschäftsführerin MME), Christoph Schwab (Goldmedia), Matthias Schmitt (Fernsehautor u.a. “Das perfekte Promi Dinner” und “Stromberg”) sowie Prof. Peter Gottschalk (Chargé de Programmes ARTE) spüren in der Podiumsdiskussion “Neue Formate braucht das Land” (12. Oktober, 13.30 Uhr) Trends und Innovationen der deutschen TV-Landschaft auf. Währendessen setzen sich Pornoanwalt Marko Dörre, Arche-Sprecher Wolfgang Büscher, Autor Johannes Gernert, Sexualforscher Dr. Kurt Starke und Journalist Christian Fuchs mit “Pornos im Netz” und deren Auswirkungen auf die Heranwachsenden auseinander.

Anschließend beschäftigen sich Gregor Hackmack (Mitbegründer von abgeordnetenwatch.de), Ulrike Reinhard (Marketing-Expertin) und Sebastian Kauer (Bundeszentrale für politische Bildung) in “Demokratie 2.0″ (12. Oktober, 15.30 Uhr) mit Chancen des Internets für Politiker und Parteien.

Aber auch neue Entwicklungen im technischen Bereich werden auf dem 14. Medienforum Mittweida diskutiert: So stellt Thomas Schmieder das Forschungsprojekt “Gamecast TV”, eine Verbindung aus Videospiel und Fernsehserie, vor. Entwickelt wurde dabei eine Technologie für Emotionserkennung, die beim Kongress zum Einsatz kommt (12. Oktober, 11 Uhr).

Nach kontroversen und anspruchsvollen Veranstaltungen können sich die Besucher des Medienforum Mittweida am Dienstagabend ab 20.30 Uhr bei der traditionellen Mediennacht unter dem Motto “Erinnere dich an morgen!” im Fernsehstudio der Hochschule Mittweida unterhalten lassen und den Tag bei der anschließenden Aftershow-Party schwungvoll ausklingen lassen.

Der Projektor- und Bildschirmtechnik zum 3D-Fernsehen widmet sich Jürgen Burghardt (Director Lang Academy) in seinem Vortrag am dritten Veranstaltungstag (13. Oktober, 10.30 Uhr). Anschließend wird auf einem Podium mit Robert Laatz (3D-Producer), Dr. Ralf Schäfer (Leiter “Image Processing” Heinrich-Hertz-Institut), Jürgen Burghardt und Prof. Rainer Zschockelt (Dekan der Fakultät Medien, Hochschule Mittweida) der Frage “3D für den Hausgebrauch – Vormarsch oder Abstellgleis?” nachgegangen.

In einer Runde über die Arbeit von Synchronsprechern (13. Oktober 2010, 10.30 Uhr) portraitiert unter anderem Homer-Simpson-Stimme Norbert Gastell die heimlichen Stars des Kinos und Fernsehens. Im Anschluss berichtet SPIEGEL-Auslandsreporterin Susanne Koelbl ab 13 Uhr über ihre journalistische Tätigkeit in einem Kriegsgebiet und die Berichterstattung aus Afghanistan.

Zahlreiche Workshops laden Medieninteressierte außerdem zum Mitmachen ein. Bei “Die Macht der Rhetorik” gibt Stephan Ehlers seine beruflichen Erfahrungen weiter: Die Teilnehmer können am 11. Oktober ab 9.00 Uhr von dem preisgekrönten Moderator lernen, wie man geschickt ein Gespräch leitet und unterhaltsam durch eine Veranstaltung führt. Multimedia-Innovation aus Sachsen erleben Besucher aus erster Hand von den erfolgreichen Dresdner Medienschmieden tyclipso.net und PiXABLE STUDIOS. Einerseits gibt Dennis Bartelt, Gründer von tyclipso.net, einen Crashkurs zum Thema “Apps für mobile Empfangsgeräte” (13. Oktober, 10.30 Uhr), andererseits erfahren die Teilnehmer beim “Griff in die Trickkiste” (12. Oktober, 9.30 Uhr) von Geschäftsführer Tino Barth und Animator Oswin Skomroch (PiXABLE STUDIOS), wie professionelle Animatoren arbeiten. Beide wurden unter anderem durch die Animation des Strategiespiels “Die Siedler 7 in der Branche bekannt.

Zudem setzt das Medienforum Mittweida in diesem Jahr verstärkt auf die Interaktion zwischen Referenten und Zuschauern: ein umfangreicher Umfragekatalog zu ausgewählten Themen, eigene Fragestellungen an die Referenten im Vorfeld, Live-Twitter, Zuschauerfragen sowie Vor-Ort-Abstimmungen. Die fünf interaktiven Elemente des Medienforum Mittweida 2010 bieten den Gästen des dreitägigen Kongresses zahlreiche Möglichkeiten, aktiv an den Veranstaltungen teilzuhaben.

Thema: Allgemein, Vernetzung | Kommentare (0) | Autor:

Nachwuchstagung für Einsteiger 1.-3. Oktober: Noch freie Plätze!

Sonntag, 19. September 2010 9:42

Auf der Tagung “Wege in die Medien” der Christlichen Medienakademie erhalten interessierte junge Leute, die ihre berufliche Zukunft in den Medien sehen, einen tiefen Einblick in die Praxis. mehr…

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor:

Amerika überholt Asien als weltweit gefährlichste Region für Journalisten

Freitag, 23. Juli 2010 11:38

2010 waren die ersten sechs Monate weniger tödlich für Journalisten als die erste Jahreshälfte 2009, berichtet das Internationale Presse Institut (IPI) in seinem neuen “Six-Month Death Watch Report.” mehr >>

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor:

Veranstaltungshinweis: Medienforum Mittweida

Dienstag, 6. Juli 2010 18:06

Im Rahmen des 14. Medienforum Mittweida beleuchten Vertreter der ­Medienbranche und Studenten vom 11. bis 13. Oktober in Podiumsdiskussionen und Vorträgen aktuelle Themen aus der internationalen ­Medienwelt.

Zahlreiche Workshops und das ­Kontaktportal runden die dreitägige ­Veranstaltung auf dem ­Mittweidaer ­Campus ab. Die modern ausgestatteten Multimedia-Pools sowie TV- und ­Radiostudios bilden dabei den ­passenden Rahmen zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch, auch neben den ­offiziellen Programmpunkten.

Das diesjährige Motto des Medienforum Mittweida, „alles ­außergewöhnlich“, deutet nicht nur auf Thematiken abseits des Mainstreams hin, sondern hebt die frischen, unkonventionellen Denkweisen des außergewöhnlich jungen Publikums und des studentischen Organisations- teams gepaart mit dem Erfahrungsschatz der Referenten hervor.

Themenschwerpunkte:

Das 14. Medienforum Mittweida ist in die fünf Themenblöcke Machtspiele, Beziehungskisten, Spiegelbild, Zukunftsmusik und Sprungbrett aufgegliedert.

Ausführliche Informationen…

findest du auf der Internetseite http://mf2010.medien-mittweida.de.

Übernachtungsmöglichkeit:

Bei der Suche nach einer (kostenlosen) Übernachtungsmöglichkeit hilft dir Markus Bender.  Du erreichst ihn per eMail: mbender@hs-mittweida.de.

Thema: Allgemein, Vernetzung | Kommentare (0) | Autor:

3 Jungjournalisten berichten über Journalistenschulen

Dienstag, 15. Juni 2010 13:56

bei Spiegel online. Langweilig war es jedenfalls nicht. Und man erkennt: Den Königsweg in den Journalismus gibt es nicht – auch wenn jedenfalls Springer und RTL ein gutes Angebot bieten.

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Hamas-Propaganda – oder?

Dienstag, 8. Juni 2010 14:06

Israelische Soldaten bringen ein Schiff völkerrechtswidrig in internationalen Gewässern auf und erschießen grundlos mehrere Demonstranten – so lautet in etwa die öffentliche Meinung zu den Vorfällen in der vergangenen Woche. Doch stimmt das wirklich?

Reinhard Borgmann wies in einem Kommentar in den Tagesthemen schon am 1. Juni darauf hin, dass es sich um eine echte Provokation gehandelt habe.

Am 4. Juni schrieb Joseph Croitoru in der FAZ, die Märtyrer seien vorbereitet gewesen, und belegte dies mit Indizien.

Gestern abend lieferte Report Mainz nach, dass an Bord der so genannten “Friedensaktivisten” auch türkische Extremisten und Rechtsextremisten gewesen seien.

Man kann viele Fragen haben – nur die schnelle Meinung, an allem hätten ausschließlich militaristisch gesonnene Verantwortliche in Israel Schuld, wird immer weniger plausibel. Selber denken macht klug.

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Lebenslust

Mittwoch, 19. Mai 2010 11:16

Der christliche Brunnen-Verlag hat ein spannendes Projekt auf die Beine gestellt: Lebenslust, ein Magazin in Readers-Digest-Format und lockerer journalistischer Textform. Zwar gehöre ich nicht zur Zielgruppe, aber ich finde die Art gut gemacht – gerade nicht für Insider, die sich über die Einzelheiten des Taufverständnisses streiten, sondern für Menschen, die eher nicht gezielt nach christlichen Themen suchen. Das christliche Medienmagazin pro der KEP hat hier darüber berichtet.

Das Format ist klasse und tatsächlich in jeder Bahnhofsbuchhandlung zu finden. Bitte dringend kaufen, rezensieren, weiterempfehlen!

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Womit kann christliche Publizistik noch verdienen?

Mittwoch, 19. Mai 2010 9:39

Über einen Insolvenzantrag der Johannis-Druckerei berichtet idea. Zwar bleibt (zumindest mir) zunöchst unklar, inwieweit das offiziell auch für den Johannis-Verlag gilt. Aber der kann sich eigentlich nicht in bester Verfassung befinden, wenn eine andere Organisation des Hauses Johannis insolvent wird.

Über die Gründe will ich nicht spekulieren, aber merkwürdigist es, hat Johannis es in den letzten Jahren doch vermocht, eine Reihe von Top-Autoren an Land zu ziehen: Peter Hahne, Erwin Teufel, Markus Spieker.  Dass dies nicht ausgereicht hat, ist auf den ersten Blick unverständlich. Eine Möglichkeit zum schnellen Reichwerden war christliche Publizistik ja nie (und soll es auch nicht sein), aber etwas mehr Fortune hätte ich den Akteuren schon gewünscht.

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The Future Face of the Media

Mittwoch, 19. Mai 2010 9:31

Unter diesem Titel fand gestern eine Medienkonferenz in Frankfurt statt, über die epd berichtet hat. Nicht überraschend, aber deutlich die Aussage von Chris Ahearn von Thomson Reuters: das raditionelle Businessmodell der Medien sei tot. Was kommt? “Kundenzentrierte Netzwerke”, meint Ahearn. Ob das über seinen Arbeitgeber hinaus gilt, dessen Kunden v.a. Finanzkommunikation einkaufen und dafür angemessen bezahlen können, ist alerdings noch offen.

Thema: Allgemein, Medienkrise | Kommentare (1) | Autor:

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