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	<title>Nachwuchsjournalisten der Christlichen Medienakademie &#187; Berlin April 2009</title>
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	<description>Wege in die Medien</description>
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		<title>Was ist denn &#8220;christliche Berichterstattung&#8221; eigentlich?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 16:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>warzecha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin April 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Marburg September 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchspreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant war sie wieder, die Nachwuchsjournalisten-Tagung der Christlichen Medienakademie in Marburg. Ich habe aber doch gemerkt, dass ich bei einer Frage immer wieder stutzig werde. Wovon ist eigentlich eine christliche Berichterstattung geprägt? Und kann sie neutral im Kontext der Berichterstattung einer säkularen Zeitung sein? Das haben wir uns in der Tat gefragt. Selbst Ingo Marx [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_797" class="wp-caption alignleft" style="width: 320px"><img class="size-full wp-image-797  " style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Ingo Marx" src="http://www.kepnet.info/cma_wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/Ingo_Marx.jpg" alt="Ingo_Marx" width="310" height="176" /><p class="wp-caption-text">Ingo Marx</p></div>
<p style="text-align: left;">Interessant war sie wieder, die Nachwuchsjournalisten-Tagung der Christlichen Medienakademie in Marburg. Ich habe aber doch gemerkt, dass ich bei einer Frage immer wieder stutzig werde. Wovon ist eigentlich eine christliche Berichterstattung geprägt? Und kann sie neutral im Kontext der Berichterstattung einer säkularen Zeitung sein? Das haben wir uns in der Tat gefragt. Selbst Ingo Marx vom ERF meinte, wir sollten &#8220;nicht Prediger und Missionar, sondern gut ausgebildete Journalisten&#8221; werden, die &#8220;Inhalte des Glaubens über diverse Medien transportieren&#8221;. Missionieren wir aber nicht, wenn wir christliche Inhalte weitertransportieren? Predigen und Schreiben &#8211; Sprache und Schrift haben doch in diesem Fall die gleiche Wirkung.<span id="more-781"></span>Wichtig, so Marx, sei eine ehrliche Kommunikation , die &#8220;real, relevant und lebensverändernd&#8221; ist. Was bedeutet das? Wie bin ich real als Christ? Indem ich meinen Glauben bekenne. Muss ich dann um den heißen Brei herumreden? Eigentlich nein, und in christlichen Blättern schon gar nicht. Die Frage ist aber dennoch: Wie berichte ich über Inhalte des Glaubens denn dann? Die Menschenwürde zum Beispiel ist auch im Grundgesetz verankert. Die Freiheit, von der im Grundgesetz die Rede ist, ist eine von der Bedeutung her aber ganz andere als die, wie sie in der Bibel gemeint ist- als Freiheit durch Christus. Würden wir das so in einer &#8220;normalen&#8221; Lokalzeitung schreiben? Ich glaube nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Wir sollen die christlichen Maßstäbe den journalistischen Grundsätzen unterordnen. Jetzt unterstellen wir mal, dass die christlichen Maßstäbe auch mit Menschenwürde zu tun haben. Unterstellen wir unsere christlichen Werte den journalistischen Grundsätzen, dann rennen wir wie die BILD-Zeitung den Menschen bis in ihr Schlafzimmer hinterher oder fotografieren oder schreiben über sie dann in dem Moment, wenn sie am meisten trauern. Ist Rücksichtslosigkeit wie diese aber ein christliches Attribut? Ich hoffe nicht.<!--more-->Wenn wir nicht wissen, was christliche Maßstäbe im Journalismus sind, wie wissen wir dann, was eine christliche Berichterstattung ausmacht? Schlimmer: Wenn wir hinausgehen sollen hin zu säkularen Medien, dann wissen wir nicht wirklich um die Unterschiede in der Art und Weise der Berichterstattung. Möglicherweise liegt der Schwerpunkt aber auch darin, sich im christlichen Sinne zu verhalten. Wie das genau aussieht? Ich denke zum Besipiel daran, dass es heißt im Sinne des Gebots &#8220;Du sollst nicht lügen&#8221; ehrlich Fehler zuzugeben, Kollegen unter vier Augen auf ihre aufmerksam zu machen &#8211; jemanden nicht wegen des Konkurrenzdrucks verraten. Kopfschmerzen bereitet es mir nur beispielsweise, wenn ich wie neulich einen Film für Neun- bis 12jährige empfehlen muss, der voller Sexszenen steckt. Das entspricht nicht meinem Verantwortungsgefühl. Ich sagte das auch, aber weil wir es &#8220;bringen mussten&#8221; (weil es alle haben), musste ich es auch schreiben. Auch Fälle im Medienrecht werden oft zugunsten der Meinungsfreiheit entschieden. Selbst die Menschenwürde ist dann antastbar, wenn eine Person eine des öffentlichen Interesses ist. Journalismus ist (leider) oft nicht reine Informationslust, sondern das, was die Menschen begeistert. Muss ich aber deshalb Pamela Anderson in Unterwäsche zeigen, wenn sie mir davor suggeriert hat, dass sie ihre Ruhe möchte? (*Dies ist ein erdachter Fall!*) Schon die Israeliten und auch die frühen Christen wollten die Wahrheit von Gottes Wort nicht hören. Auch heute sperren sich viele Menschen gegen harte Fakten. Ja, auch Moral gehört zum Wirtschaften, beispielsweise. Ist Journalismus und Christentum wirklich ein Gegensatz oder kann ich &#8220;nur&#8221; verantwortlich handeln und nicht schreiben?</p>
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		<title>Mission 2015</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 08:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spiesecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin April 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 2000 beschlossen die Staats- und Regierungschefs die so genannten &#8220;Millenniumsziele&#8221;, die bis 2015 u.a. die Halbierung der Armut und die Verringerung der Kindersterblichkeit beinhalten. Was bisher erreicht ist &#8211; und was nicht -, zeigen Goldener-Kompass-Preisträger Carsten Behrendt und sein Kollege Marcus Niehaves in der Serie &#8220;Mission 2015&#8243;, die (leider nur, aber immerhin) im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2000 beschlossen die Staats- und Regierungschefs die so genannten &#8220;Millenniumsziele&#8221;, die bis 2015 u.a. die Halbierung der Armut und die Verringerung der Kindersterblichkeit beinhalten. Was bisher erreicht ist &#8211; und was nicht -, zeigen Goldener-Kompass-Preisträger Carsten Behrendt und sein Kollege Marcus Niehaves in der <a href="http://www.mittagsmagazin.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,7604918,00.html" target="_blank">Serie &#8220;Mission 2015&#8243;</a>, die (leider nur, aber immerhin) im ZDF-Mittagsmagazin läuft.</p>
<p><span id="more-671"></span>Es werden konkrete Beispiele für erfolgreiche und weniger erfolgreiche Maßnahmen gezeigt &#8211; ein gutes Beispiel für Journalismus, der auf Recherche setzt und dabei auch hohen Aufwand nicht scheut. bei solchen Beiträgen wird klar, wofür wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk brauchen. Das fand auch Karen Krüger in einem Beitrag auf der Medienseite der FAZ vom 12.8. (der aber noch nicht verlinkt ist).</p>
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		<title>Evangelist und Journalist</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 18:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>warzecha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin April 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer war der erste Journalist? – Ein Evangelist! Medien dominieren die öffentliche Meinung, indem sie Themen setzen. Das meiste, was die Menschen wissen und worüber sie miteinander diskutieren, wissen sie aus Zeitung, Zeitschrift, Fernsehen, Radio und Internet. Der Anspruch an einen Journalisten ist es, über Themen, die für die öffentliche Meinung relevant sind, zu berichten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 14pt; font-family: Arial,sans-serif;">Wer war der erste Journalist? – Ein Evangelist!</span></strong></p>
<p style="text-align: left;">Medien dominieren die öffentliche Meinung, indem sie Themen setzen. Das meiste, was die Menschen wissen und worüber sie miteinander diskutieren, wissen sie aus Zeitung, Zeitschrift, Fernsehen, Radio und Internet. Der Anspruch an einen Journalisten ist es, über Themen, die für die öffentliche Meinung relevant sind, zu berichten. Journalismus hat als vierte Gewalt, die Themen mitbestimmt und die anderen drei Gewalten kontrolliert, eine hohe Verantwortung – damit aus der öffentlichen Diskussion keine Märchenstunde wird, muss er wahrheits-, d.h. faktentreu, berichten. Auch innerhalb der Bibel gab es schon Journalisten, damit konfrontierte uns Helmut Matthies, der Leiter von idea, auf der diesjährigen Nachwuchsjournalistentagung.<span id="more-255"></span></p>
<p style="text-align: left;">In seinem Vortrag „Bibel und Medien“ erzählte Helmut Matthies vom Evangelisten Lukas, der „als Einzelner die tollsten Reportagen über das Leben Jesu, die tollsten Berichte und Reportagen über die Zeit danach“ geschrieben hat. Den Evangelisten ging es darum, das Wort Gottes wahrheitsgetreu niederzuschreiben. Ihre und die aller Schreiber zugestandene Aufgabe belief sich darin, den Menschen zu ihrer Zeit und der Nachwelt mitzuteilen, was Gott ihnen mitgeteilt hatte. Matthies beschreibt aber den Evangelisten Lukas als leuchtendes Beispiel dafür, wie schon die Schreiber der Bibel eine journalistische Funktion erfüllten: „Weil er gleich zu Beginn seines ersten Buches &#8211; er hat ja das Lukas-Evangelium und die Apostelgeschichte geschrieben -, deutlich macht, wie er verfährt: seine Rede, seine Rezepte und sein Handwerkszeug: all das ist ganz eindeutig journalistisches Handwerkszeug“, sagte Matthies und verwies auf die ersten vier Verse des Lukas-Evangeliums: „So habe auch ich mich dazu entschlossen, all diesen Überlieferungen bis hin zu den ersten Anfängen sorgfältig nachzugehen und sie für dich, verehrter Theophilus, in der rechten Ordnung und Abfolge niederzuschreiben. Du sollst dadurch die Zuverlässigkeit der Lehre erkennen, in der Du unterwiesen wurdest.“ Diese Bibelstelle belege Matthies zu Folge, dass Evangelisten die wichtigsten Regeln des Journalismus erfüllten: die der Recherche und die, richtig zu schreiben.“</p>
<p style="text-align: left;">Eine interessante Sichtweise, die uns Helmut Matthies da eröffnet. Ist es nicht eine schöne Aufgabe für uns, unsere Gabe nach draußen tragen zu dürfen? Ja, aber genauso schwierig ist es oft. Oft wird behauptet,&#8221;Glaube sei nicht Wissen.&#8221; Überzeugt es &#8220;unsere Gegner&#8221; nicht,  dass Religion ständig wissenschaftlich erforscht wird und man schon genug Ereignisse nachgewiesen hat? Und die Gretchenfrage gleich hinterher: Was ist innerhalb der &#8220;weltlichen Dinge&#8221; Realität, was Inszenierung?</p>
<p style="text-align: left;">Jenny Warzecha</p>
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		<title>Das war sie: Die Nachwuchstagung Berlin 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 21:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schreiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin April 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsjournalist]]></category>

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		<description><![CDATA[33 Teilnehmer, 8 Referenten, 5 Mentoren, 3 Sofa-Talks, 2 Abend-Buffets, 1 Highlight: So knapp ließe sich das vergangene Wochenende (24.-26. April 2009) zusammenfassen, was die Christliche Medienakademie anbelangt. Oder, um es mit den Worten eines Teilnehmers auszudrücken: &#8220;Es hat mir persönlich sehr viel gebracht und hat mich auch geistlich weitergebracht und mich ermutigt, weiterzumachen.&#8221; Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_95" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-95" title="nwj-tagung_berlin09" src="http://blog.christliche-medienakademie.de/wp-content/uploads/2009/04/nwj-tagung_berlin09.jpg" alt="nwj-tagung_berlin09" width="530" height="286" /><p class="wp-caption-text">Foto: Christian Schreiber</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>33 Teilnehmer, 8 Referenten, 5 Mentoren, 3 Sofa-Talks, 2 Abend-Buffets, 1 Highlight: </strong>So knapp ließe sich das vergangene Wochenende (24.-26. April 2009) zusammenfassen, was die Christliche Medienakademie anbelangt. Oder, um es mit den Worten eines Teilnehmers auszudrücken: <strong>&#8220;Es hat mir persönlich sehr viel gebracht und hat mich auch geistlich  weitergebracht und mich ermutigt, weiterzumachen.&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-70"></span>Schon der Freitagabend hatte es in sich. Zuerst lenkte <strong>Karsten Huhn</strong> den Blick auf Fragen der Ethik, mit denen jede(r) Journalist(in) früher oder später zu tun hat: Darf ich Live-Bilder vom Schauplatz des Amoklaufs in Winnenden senden &#8211; oder sollte ich lieber einen schwarzen Bildschirm zeigen?<strong> &#8220;Journalismus ist Grenzüberschreitung&#8221;,</strong> behauptete der idea-Reporter,<strong> &#8220;sonst sind wir keine Journalisten.&#8221; </strong>Dass aber der Ausgleich von Neugier und Sensationslust einen ständigen Balanceakt erfordert, steht für den Absolventen der Henri-Nannen-Schule genauso fest.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8220;Anerkennung, Angst und Nutzen&#8221;</strong> &#8211; diese Trias spricht die Leser an, legte <strong>Dr. Ralf Lengen</strong> in seinem Referat dar. Als Gründer einer erfolgreichen Kommunikations-Agentur in Berlin weiß er, wovon er spricht: &#8220;Was uns schmeichelt, wovor wir uns fürchten, und was uns etwas bringt &#8211; das lesen wir gerne.&#8221; Überraschend war für die 33 Nachwuchsjournalisten aber sicherlich seine Schlussfolgerung: &#8220;Wir müssen daher den Menschen erklären, welch großen Nutzen ihnen der Glaube an Jesus Christus bringt.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Genauso &#8220;erste Sahne&#8221; wie die beiden Start-Vorträge der Tagung &#8211; denen weitere herausragende Impulsreferate folgten &#8211; war auch der <strong>Tagungsort</strong>. Erstmals fand die Begegnung Haus des <strong>Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) </strong>in Berlin-City nahe dem Potsdamer Platz statt. Der Konferenzraum im 5. Obergeschoss gewährte einen weiten Blick auf die Berliner Mitte, sodass die Gedanken buchstäblich fliegen konnten. Und auch die Verpflegung war vom Feinsten, vom gehobenen Mittagessen über Kaffee und Kuchen bis hin zum ideenreichen Abendbuffet. Die Teilnehmer fühlten sich ganz offensichtlich sehr wohl.</p>
<p style="text-align: left;">Der Samstag begann mit einem Blick in den Alltag eines Video-Journalisten. <strong>Carsten Behrendt </strong>ließ sich dabei über die Schulter schauen, wie er als VJ des ZDF-Landesstudios Berlin binnen weniger Stunden einen Fernseh-Beitrag fertigstellt: drehen, gleichzeitig den Ton kontrollieren, sich die nächste Frage überlegen und darauf achten, nicht allzu sehr zu wackeln&#8230; Sichtlich beeindruckt folgten die Teilnehmer seinen Ausführungen, aus denen schnell klar <strong>wurde: Wer das VJ-Handwerk beherrscht, verbessert seine Berufschancen deutlich.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Um die berufliche Zukunft ging es auch im nächsten Beitrag. <strong>Rolf Westermann </strong>verantwortet bei dpa das Landesbüro Ost und berichtete aus seinen täglichen Erfahrungen mit Stichworten wie<strong> &#8220;online first&#8221;, &#8220;Kannibalisierung&#8221; und</strong><strong> &#8220;Medienkrise&#8221;</strong>. Eindrücklich warnte er davor, die krisenhafte Entwicklung zu unterschätzen: &#8220;Die Printmedien verlieren dramatisch an Auflage, finanzieren aber weiterhin das Online-Angebot der Verlage.&#8221; Angesichts des enormen Drucks, <strong>immer schneller</strong> auf dem Markt zu sein, leide die journalistische Qualität spürbar. Sein Fazit: &#8220;Lassen Sie sich nicht entmutigen &#8211; wir brauchen Sie!&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Was dann folgte, gibt es in keinem Lehrbuch und keiner Vorlesung: <strong>&#8220;Medien live&#8221;</strong>, simuliert in einem gemeinsamen Rollenspiel. Vier Stunden lang wurde getextet, diskutiert, analysiert, gemeldet und dementiert &#8211; ganz wie im richtigen Leben. <strong>Dr. Hartmut Spiesecke </strong>vom Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland sorgte mit seiner umsichtigen Vorbereitung des Planspiels für das Highlight der Tagung.</p>
<p style="text-align: left;">Von ihrem spannenden und mitunter auch spannungsreichen Berufsalltag berichtete am Abend <strong>Anna Ntemiris </strong>von der Oberhessischen Presse in Marburg: &#8220;Als Lokalredakteurin bin ich sehr nah dran an meinen Lesern und den Begebenheiten in meiner Umgebung.&#8221; Was ihr jedoch vielfach fehlt, ist die Zeit, um den Dingen &#8220;richtig auf den Grund zu gehen&#8221;. <strong>Tiefenrecherche und Zeitmangel</strong>, so erkannten die Zuhörer, sind ein weiteres Spannungsfeld, in dem sich Journalisten bewegen und bewähren müssen.</p>
<p style="text-align: left;">Zum Abschluss des Tages lenkte <strong>Christoph Zörb </strong>den Blick der Studenten und Jungredakteure auf die, wie er immer wieder mit einem Schmunzeln betonte, &#8220;dunkle Seite&#8221;. Der Pressesprecher des hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verdeutlichte damit, dass er &#8220;<strong>auf der anderen Seite des Schreibtisches </strong>sitzt&#8221; und &#8220;nicht einfach so wieder in den Journalismus wechseln kann&#8221;. Diese Grundsatzentscheidung müsse daher jeder Journalist treffen, bevor er den Schritt in die Politik wagt.</p>
<p style="text-align: left;">Die Spannung war geradezu fühlbar, als am Sonntagmorgen idea-Chef <strong>Helmut Matthies </strong>an die Wende vor 20 Jahren erinnerte: &#8220;Die Bibel ist nicht nur wahrhaftig, sondern wahr. Wie sonst hätten wir verstehen können, dass ein Pfarrer seinen Sohn an die Stasi verraten und ihn damit ins Gefängnis gebracht hat? Jesus hat es uns doch gesagt!&#8221; Daher ist ihm als Journalist so wichtig, dass er sich auf die Bibel verlassen kann: &#8220;Christus spricht: Ich bin der gute Hirte.&#8221; <strong>Nur in der Verbindung zum lebendigen Gott ist dieses Leben nicht nur erträglich, sondern lebenswert.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">Trotz des umfangreichen Programms kam der <strong>persönliche Austausch</strong> nicht zu kurz: Sämtliche Referenten, die Mentoren Christina Bachmann von dpa RUFA sowie Thomas Sigmund vom Handelsblatt und auch die Veranstalter Wolfgang Baake, Egmond Prill und Christian Schreiber standen für alle Fragen der jungen Talente zur Verfügung. Und wenn der Eindruck nicht täuscht, dann trat jede(r) Nachwuchsjournalist(in) den Heimweg mit vielen <strong>neuen Kontakten, Erkenntnissen und Eindrücken </strong>an.</p>
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		<title>Berlin 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 08:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin April 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsjournalist]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eingeladen sind junge Christen, die auf dem Weg in die Medien sind und bereits erste Erfahrungen gesammelt haben. Im Vordergrund des Treffens stehen der Austausch mit erfahrenen Medienschaffenden sowie die Vernetzung mit anderen jungen Leuten, die beruflich in den Medien Fuß fassen möchten.Wir treffen uns in diesem Jahr erstmals beim Christlichen Jugenddorfwerk. Als Referenten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eingeladen sind junge Christen, die auf dem Weg in die Medien sind und bereits erste Erfahrungen gesammelt haben. Im Vordergrund des Treffens stehen der Austausch mit erfahrenen Medienschaffenden sowie die Vernetzung mit anderen jungen Leuten, die beruflich in den Medien Fuß fassen möchten.Wir treffen uns in diesem Jahr erstmals beim Christlichen Jugenddorfwerk.</p>
<p class="mainBodyText"><strong>Als Referenten und Mentoren eingeladen sind:</strong></p>
<p class="mainBodyText">Christina Bachmann, Redakteurin dpa RUFA Berlin<br />
Carsten Behrendt, VJ ZDF-Landesstudio Berlin<br />
Thomas Sigmund, Redakteur Handelsblatt Berlin<br />
Dr. Hartmut Spiesecke, Pressesprecher Diakonie-Verband Berlin<br />
Helmut Matthies, Chefredakteur idea, Wetzlar<br />
Dr. Ralf Lengen, Geschäftsführer unique relations, Berlin<br />
Anna Ntemiris, Redakteurin Oberhessische Presse Marburg<br />
Rolf Westermann, Leiter dpa Mitteldeutschland Berlin<br />
Christoph Zörb, Pressesprecher Hessisches Umweltministerium Wiesbaden<br />
Karsten Huhn, Redakteur idea Berlin</p>
<p class="mainBodyText"><strong>Wir sehen uns!</strong></p>
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