Beitrags-Archiv für die Kategory 'Medienkrise'

Berufsbild Journalist / Bezahl-Inhalte

Dienstag, 31. August 2010 14:16

“Zu viel Lamento, zu wenig Experimente”, beklagt Stephan Weichert im Interview mit der Online-Ausgabe des “Rheinischen Merkur. Und Stephan Russ-Mohl ist sich auf zeit.de sicher: “Für guten Journalismus im Netz würden Leser bezahlen: Man muss ihnen nur erklären, warum.”

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Das haben wir jetzt davon…

Mittwoch, 21. Juli 2010 9:46

www.meedia.de

aus meedia.de:

Schnelles Altern im Newsroom

Die New York Times ist besorgt über die Gesundheit kommender Journalisten-Generationen: In einem digitalen Newsroom sei die Belastung so extrem, dass deutlich früher mit Überlastung und Burnout-Symptomen zu rechnen sei. Duy Linh Tu, der an der Columbia University das Programm für digitale Medien leitet, berichtet: “Wenn ehemalige Studenten zu Besuch kommen, sehen sie aus, als hätten sie Jahrzehnte harter Arbeit hinter sich, nicht nur die paar Jahre, die es tatsächlich sind.”

Dass die beliebten “meistgelesen”-Ranglisten in Online-Redaktionen den Stress erhöhen, ist schon länger bekannt. Inzwischen gibt es in den USA etliche Journalisten, die aus der Newsroom-Mühle ausgestiegen sind, weil sie sich dem Druck nicht mehr aussetzen wollten.

Paradebeispiel für fordernde Arbeitsbedingungen ist das multimediale Magazin Politico, das sich ausschließlich im Washingtoner Regierungsbezirk bewegt: Dort sorgte, laut New York Times, ein Aprilscherz für Tränenausbrüche. Die Chefredakteure hatten in einer Mail den Arbeitsbeginn auf fünf Uhr früh verlegt, weil man im Morgengrauen Politiker am besten erreichen könne. Das hielten etliche Redakteure für blanken Ernst. Im ersten Halbjahr sind bei Politico rund ein Dutzend Redakteure ausgestiegen, bei Gawker Media sei ein eine Verweildauer von nur einem Jahr durchaus üblich.

Thema: Medienkrise | Kommentare (0) | Autor: schreiber

Neuer Journalismus. Jetzt.

Dienstag, 6. Juli 2010 11:43

Elf Selbstverständlichkeiten zur Zukunft einer lädierten Profession.

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“Kerngeschäft nicht profitabel”

Dienstag, 29. Juni 2010 8:34

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Agenturjournalismus – zumindest wie dpa ihn betreibt – war und ist ein Verlustgeschäft.  Und auch meedia.de schreibt: “Mit Nachrichten können Sie in Deutschland kein Geld verdienen.”

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Schnappschuss vom Leser, Schnäppchen für die Medien

Freitag, 11. Juni 2010 10:32

Die neue Medienplattform “Tvype” will Leser zu Reportern machen. Der Deutsche Journalisten-Verband schlägt Alarm: Qualitätsverlust und Lohndumping drohen. ZEIT online

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“Labor für innovativen Journalismus”

Montag, 31. Mai 2010 17:34

Nicolas Kayser-Bril (24) ist Onlinejournalist und seit Februar 2010 “Head of Data” beim französischen Journalismus-Startup OWNI. Das Nonprofit-Projekt verbindet investigativen, kollaborativen und datenbankbasierten Journalismus auf innovative Art. Wie funktioniert das Projekt? Was kann Datenjournalismus? Was haben die Journalisten und Community-Manager bei OWNI für Ziele? Plant OWNI ein Netzwerk auf europäischer Ebene? mehr…

Thema: Medienkrise | Kommentare (0) | Autor: schreiber

Und es geht doch…

Donnerstag, 27. Mai 2010 8:44

“5 Ways to Monetize the Future of News Media” beschreibt mashable

Thema: Medienkrise | Kommentare (0) | Autor: schreiber

The Future Face of the Media

Mittwoch, 19. Mai 2010 9:31

Unter diesem Titel fand gestern eine Medienkonferenz in Frankfurt statt, über die epd berichtet hat. Nicht überraschend, aber deutlich die Aussage von Chris Ahearn von Thomson Reuters: das raditionelle Businessmodell der Medien sei tot. Was kommt? “Kundenzentrierte Netzwerke”, meint Ahearn. Ob das über seinen Arbeitgeber hinaus gilt, dessen Kunden v.a. Finanzkommunikation einkaufen und dafür angemessen bezahlen können, ist alerdings noch offen.

Thema: Allgemein, Medienkrise | Kommentare (1) | Autor: spiesecke

re:publica

Montag, 19. April 2010 17:17

vorbei, und jetzt?  FAZ.net schreibt als Resümee:

Lange hielten sich Blogger für die Ureinwohner des Netzes. Auf der „re:publica“ in Berlin kamen sie diese Woche endlich ins Zweifeln. Die Konterrevolution im Netz formiert sich, und die Kritik läuft hinterher.

Thema: Allgemein, Medienkrise, Vernetzung | Kommentare (0) | Autor: schreiber

Warum der Journalismus besser ist als sein Ruf

Dienstag, 30. März 2010 10:04

Immer! Mehr! Untergang! Die Klage über den Verfall des Journalismus gehört zum Standardrepertoire des Kulturpessimisten. Tom Schimmeck jammert in seinem Buch “Am besten nichts Neues” besonders herzzerreißend. Doch seine Argumentation ist Unfug. Denn früher war bestimmt nicht alles besser. Von Matthias Wulff auf welt.de

Thema: Medienkrise | Kommentare (0) | Autor: schreiber

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